Das erste Bild in Mathias Fernandes’ Auswahl könnte eine Postkarte sein: rostroter Fels, der in pistaziengrüne Brandung übergeht. Doch für den Mann hinter der Kamera ist diese Szene kein Souvenir, sondern eine Offenbarung.
„An der Algarve begann meine Liebe zur Fotografie“, sagt er. „Erst als ich meine Kamera in die Hand nahm, zeigte sich mir die Algarve in all ihrer Schönheit, Vielfalt und mit all ihren Überraschungen.“
Fernandes wuchs nur wenige Minuten von diesen Stränden entfernt auf. Doch erst eine gewisse Rastlosigkeit – und eine Vollformat-Canon, später ergänzt durch eine Drohne – ließ ihn die filmreifen Kontraste der Region wirklich schätzen: warme Sandsteinbögen im Sonnenaufgang. Elfenbeinfarbene Grotten, die nur bei extremem Niedrigwasser freigelegt werden. Fischerboote, die wie Konfetti über dem Atlantik verstreut wirken.