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Die meistfotografierten Hunderassen der Welt

Vom eleganten Pudel bis zum charmanten Spaniel: Finde heraus, welche Hunde besonders häufig fotografiert werden und warum wir sie so gern vor der Linse haben

Bradley Grantham

5. Aug. 20267 min

A collage of various dogs in different settings, including playful puppies, swimming dogs, lounging dogs, and dogs posing outdoors.
A collage of various dogs in different settings, including playful puppies, swimming dogs, lounging dogs, and dogs posing outdoors.

Von Georgina Groom-Rietschy

Egal, wo auf der Welt wir leben: Wahrscheinlich haben alle Hundebesitzer:innen eins gemeinsam. Unsere Fotogalerien sind voll mit Bildern unserer geliebten Vierbeiner. Das Data-Science-Team von Popsa wollte herausfinden, welche Rassen am häufigsten fotografiert werden. Deshalb hat es untersucht, welche Hunde 2025 besonders oft in den Fotogalerien von Popsa-Nutzer:innen zu sehen waren.

Dafür haben wir Millionen von Kundenfotos mit einer datengestützten Methode analysiert, bei der die Privatsphäre an erster Stelle steht. Im Vergleich zu unserem Ranking von 2024 blieb der Pudel auf dem ersten Platz, gefolgt von Retrievern und Jagdhunden. Weiter unten in der Liste rutschten Bulldoggen aus den Top 10, während Setter drei Plätze nach oben kletterten und es unter die ersten zehn schafften. Das könnte darauf hindeuten, dass familienfreundliche Hunde beliebter werden, bei denen gesundheitliche Probleme, wie sie bei kurznasigen Rassen häufiger auftreten, eine geringere Rolle spielen.

Mehr dazu, wie die Daten analysiert und die Fotoindex-Werte berechnet wurden, findest du in der Methodik am Ende dieses Artikels.

Foto: Tuomas Harkonen, Unsplash

1. Pudel

Fotoindex-Wert: 100

Auch wenn der Pudel oft als französische Ikone gilt, stammt er ursprünglich aus Deutschland. Dort wurde er als Arbeitshund für die Wasserjagd gezüchtet. Sein lockiges Fell schützt ihn in kalten Flüssen und Seen, während sein federnder Gang zeigt, wie sportlich er ist. Pudel sind sehr intelligent und lernfreudig und lieben Training, Spiele und den Kontakt zu Menschen. Es gibt sie in drei Größen: Großpudel, Zwergpudel und Toypudel. Sie passen gut zu Familien, Paaren und älteren Menschen. Ihr Fell haart nur wenig, braucht dafür jedoch regelmäßige Pflege, damit die Locken schön bleiben. Auch viel Bewegung und geistige Beschäftigung sind wichtig. Großpudel benötigen zum Beispiel zwei zügige Spaziergänge von jeweils 45 Minuten pro Tag. So bleiben sie ausgeglichen und sind treue Begleiter.

Foto: Michael S, Unsplash

2. Retriever

Fotoindex-Wert: 54

Retriever wurden ursprünglich gezüchtet, um erlegtes Wild an Land und aus dem Wasser zu apportieren. Heute schätzt man sie vor allem für ihre Ausdauer, Intelligenz und ihr sanftes Wesen. Viele der bekanntesten Retrieverrassen stammen aus dem Vereinigten Königreich, wo sie als Jagdhunde eingesetzt wurden. Inzwischen gehören sie zu den beliebtesten Familienhunden der Welt. Das liegt auch an ihrem ausgeglichenen Temperament, ihrer Lernfreude und ihrer scheinbar grenzenlosen Begeisterungsfähigkeit. Ob Labrador, Golden Retriever oder die selteneren Flat Coated Retriever, Curly Coated Retriever und Chesapeake Bay Retriever: Sie lieben es zu schwimmen, zu apportieren, Tricks zu lernen und Dinge herumzutragen. Ihr dichtes, wasserabweisendes Fell ist gut für kühlere Regionen und für Abenteuer im Freien geeignet. Deshalb fühlen sie sich etwa im Vereinigten Königreich, in Skandinavien und in den USA wohl.

Foto: Mitchell Orr, Unsplash

3. Jagdhund

Fotoindex-Wert: 48

Jagdhunde gehören zu den ältesten Hundetypen der Welt. Sie wurden in Europa, im Nahen Osten und in Nordafrika gezüchtet, um Wild aufzuspüren, zu verfolgen und zu fangen. Grob lassen sie sich in zwei Gruppen einteilen: Laufhunde, die mit ihrer ausgezeichneten Nase einer Fährte folgen, und Windhunde, die sich bei der Jagd auf ihre Geschwindigkeit und ihr scharfes Sehvermögen verlassen. Vom Beagle und Bluthund mit ihrem ausgeprägten Geruchssinn bis hin zum eleganten Greyhound und Whippet verbindet sie alle ein ausgeprägter Entdeckerdrang. Ihr kurzes, feines Fell ist meist pflegeleicht. Ihr kurzes, feines Fell ist meist pflegeleicht. Trotz ihrer Vergangenheit als Jagdhunde sind viele von ihnen sanfte, anhängliche Begleiter. Zu Hause machen sie es sich genauso gern gemütlich, wie sie draußen auf Entdeckungstour gehen.

Foto: Sebastian Coman, Unsplash

4. Schnauzer

Fotoindex-Wert: 46

Auch wer selbst keinen Schnauzer hat, erkennt ihn meist sofort. Der markante Bart, die buschigen Augenbrauen und die unverwechselbar selbstbewusste Haltung fallen sofort ins Auge. Schnauzer wurden ursprünglich in Deutschland als Hofhunde gezüchtet. Sie bewachten Haus und Hof, hüteten das Vieh und hielten Scheunen frei von Ratten und Mäusen. Ihr drahtiges, dichtes Fell und ihr robuster Körperbau waren ideal für die unterschiedlichen Bedingungen des Landlebens. Diese Eigenschaften prägen die Rasse bis heute. Schnauzer gibt es in drei Größen: Zwergschnauzer, Mittelschnauzer und Riesenschnauzer. Jede hat ihren eigenen Charakter, doch wachsam und temperamentvoll sind sie alle. Ihre Anpassungsfähigkeit, Treue und ihr markantes Aussehen haben wohl dazu beigetragen, dass sie in den vergangenen Jahren in Europa und Nordamerika immer beliebter geworden sind.

Foto: Nick Russill, Unsplash

5. Spaniel

Fotoindex-Wert: 37

Spaniels sind seit Langem für ihr anhängliches Wesen und ihr lebhaftes Temperament bekannt. Auch ihre Verbindung zum britischen Königshaus hat zu ihrer Bekanntheit beigetragen. Der inzwischen verstorbene Lupo, der geliebte Cocker Spaniel des Prinzen und der Prinzessin von Wales, rückte die Rasse immer wieder ins Rampenlicht. Ursprünglich wurden Spaniels als Jagdhunde gezüchtet, um Wild im dichten Unterholz aufzuscheuchen und zu apportieren. Das erklärt ihre Intelligenz, Wendigkeit und scheinbar unermüdliche Energie. Zur Gruppe zählen viele verschiedene Rassen, vom sportlichen English Springer Spaniel bis hin zum sanften Cavalier King Charles Spaniel. Sie alle sind gern mit Menschen zusammen und wollen ihnen gefallen. Das macht sie zu beliebten Familienhunden, besonders in aktiven Familien.

Foto: Valeria Dubych, Unsplash

6. Terrier

Fotoindex-Wert: 26

Terrier wurden in Großbritannien und Irland ursprünglich zur Jagd auf Schädlinge gezüchtet. Heute kennt man sie vor allem für etwas anderes: ihre erstaunlich große Persönlichkeit in einem oft ziemlich kleinen Körper. Die Gruppe ist sehr vielfältig. Dazu zählt der furchtlose Jack Russell Terrier, den der Geistliche John Russell aus Devon Anfang des 19. Jahrhunderts als Begleiter der Fuchsjagd züchtete. Auch der seidig behaarte Yorkshire Terrier gehört dazu. Ursprünglich jagte er in den Textilfabriken Nordenglands Ratten. Trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft haben die meisten Terrier einiges gemeinsam. Sie sind klug, energiegeladen und können ausgesprochen eigensinnig sein. Damit halten sie ihre Besitzer:innen ganz schön auf Trab. Sie fühlen sich sowohl in der Stadt als auch auf dem Land wohl und passen damit zu ganz unterschiedlichen Lebensstilen. Viele Rassen erreichen zudem ein Alter von 15 Jahren oder mehr und begleiten ihre Menschen oft über viele Jahre hinweg.

Foto: Katelyn Macmillan, Unsplash

7. Deutscher Schäferhund

Fotoindex-Wert: 26

Der Deutsche Schäferhund wurde Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland gezüchtet, um Schafe zu hüten und zu bewachen. Bald zeigte sich, dass er weit mehr kann als nur auf dem Hof zu arbeiten. Heute gehört er zu den am weitesten verbreiteten Gebrauchshunden der Welt. Polizei, Militär sowie Such- und Rettungsteams schätzen seine Fähigkeit, komplexe Kommandos zu lernen und auch unter Druck konzentriert zu bleiben. Außerdem baut er eine enge Bindung zu seinen Bezugspersonen auf. Im Familienleben zeigen sich dieselben Eigenschaften: große Treue und ein ausgeprägter Beschützerinstinkt. Der Deutsche Schäferhund passt am besten zu aktiven Haushalten, die ihm viel Bewegung, konsequentes Training und geistige Beschäftigung bieten können. Sein dichtes Fell mit Unterwolle eignet sich besonders für kühle bis gemäßigte Klimazonen. Aufgrund seiner mittleren bis großen Statur braucht er außerdem ausreichend Platz, um sich zu bewegen.

Foto: Ciocan Ciprian

8. Beagle

Fotoindex-Wert: 24

Schlappohren, ausdrucksstarke Augen und ein fröhliches Wesen: Es ist kaum überraschend, dass Beagles zu den besonders fotogenen Hunderassen gehören. Ursprünglich wurden diese kleinen, robusten Jagdhunde in England für die Hasenjagd gezüchtet. Dabei folgten sie mit ihrer ausgezeichneten Nase der Fährte. Beagles sind für ihren außergewöhnlich guten Geruchssinn, ihre große Neugier und ihre beharrliche Art bekannt. Ihr freundliches, sanftes Wesen macht sie zu beliebten Familienhunden. Ihre verspielte Energie passt gut zu Menschen, die regelmäßig draußen aktiv sind. Ihr kurzes, dichtes Fell kommt mit unterschiedlichen Bedingungen gut zurecht, wobei sich Beagles bei kühleren Temperaturen besonders wohlfühlen. Auch unter Prominenten haben sie Fans. Frank Sinatra, Miley Cyrus und Adam Levine waren oder sind begeisterte Beagle-Besitzer:innen.

Foto: Benoit Deschasaux, Unsplash

9. Bichon Frisé

Fotoindex-Wert: 21

Mit ihrem flauschigen weißen Fell, ihren dunklen Augen und ihrem fröhlichen Wesen sind Bichons Frisés bei Menschen beliebt, die zum ersten Mal einen Hund halten. Auch bei Stadtbewohner:innen kommen sie gut an. Die Rasse stammt von mediterranen Wasserhunden ab und wurde europaweit bekannt, insbesondere in Frankreich. Dort wurden die kleinen Hunde wegen ihres anhänglichen Wesens und eleganten Aussehens zu Lieblingen des Adels. Bichons Frisés sind klein, gesellig und anpassungsfähig. Deshalb eignen sie sich gut für das Leben in einer Wohnung. Sie brauchen viel Kontakt zu Menschen. Ihr weiches, lockiges Fell muss regelmäßig gepflegt werden. Die kleinen Hunde fühlen sich drinnen und in wärmeren Gegenden besonders wohl. Sie sind weltweit beliebt, vor allem in China, Frankreich und Spanien.

Foto: Camylla Battani, Unsplash

10. Setter

Fotoindex-Wert: 18

Setter sind im Ranking nach oben geklettert und haben die Bulldogge aus den Top 10 verdrängt. Mit ihrem eleganten Aussehen und sanften Wesen finden sie immer mehr Fans. Der Irish Red Setter ist für sein sattes mahagoni- bis kastanienrotes Fell bekannt. Der English Setter fällt sofort durch seine charakteristische gesprenkelte Fellzeichnung auf. Beide Rassen ziehen mit ihrem langen Fell und ihren anmutigen Bewegungen die Blicke auf sich. Setter sind für ihr anhängliches Wesen und ihre Geduld mit Kindern bekannt. Deshalb eignen sie sich gut als Familienhunde. Besonders in aktiven Haushalten fühlen sie sich wohl, da sie viel regelmäßige Bewegung benötigen.

Methodik

Um die meistfotografierten Hunderassen der Welt zu ermitteln, hat Popsas Data-Science-Team Millionen von Kundenfotos aus den Jahren 2024 und 2025 ausgewertet. Die Fotos selbst wurden vom Team zu keinem Zeitpunkt angesehen. Stattdessen wurden die Hunde direkt auf dem jeweiligen Gerät erkannt und die Rassen anschließend nach der Gesamtzahl der Fotos sortiert.

Die Popsa-App nutzt maschinelles Lernen direkt auf dem Gerät, um allgemeine Merkmale auf einem Foto zu erkennen. Dazu gehört, ob ein Hund zu sehen ist und welcher Rasse er am ehesten entspricht. Für die Analyse werden ausschließlich diese Informationen zusammengeführt, niemals die Fotos selbst. Jede Rasse erhielt einen Fotoindex-Wert, der angibt, wie häufig sie im Vergleich zu den anderen Rassen im Datensatz vorkommt. Die Werte wurden anschließend auf einer Skala von 0 bis 100 normalisiert. Die am häufigsten fotografierte Rasse erhielt dabei den Referenzwert 100.

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