Als ich im Januar 2022 mit meinem ersten Kind schwanger wurde, war ich überglücklich. So lange ich zurückdenken kann, wollte ich Mutter werden. In meinem Freundeskreis in der Schule war ich diejenige mit dem größten Babyfieber und träumte davon, jung Mama zu sein. Doch das Leben hat oft andere Pläne, und mit 34 Jahren war ich etwas älter als der Durchschnitt bei Erstgebärenden, als ich schließlich schwanger wurde.
In dem Moment, als ich die zwei Linien auf dem Schwangerschaftstest sah, wusste ich sofort, dass ich jede Sekunde dieser lang ersehnten Schwangerschaft bewusst genießen wollte – auch mit Morgenübelkeit, Sodbrennen und Schnarchen. Ich las jedes Buch, hörte jeden Podcast und folgte jeder Mama-Influencerin, die ich auf Instagram finden konnte. Ich dachte über Namen nach, kaufte winzige Babykleidung und baute Möbel fürs Kinderzimmer zusammen. Schwangerschaft war mein absolutes Herzensthema.
Vor allem mein sich verändernder Körper war für mich etwas Magisches. Anfangs verbarg ich meinen Bauch mit Leggings und Oversized-Pullovern, später trug ich ihn ab dem zweiten Trimester stolz in Wickelkleidern. Ich entschied mich, die Veränderungen mit Selfies vor dem Spiegel festzuhalten, um später darauf zurückblicken und sehen zu können, wie alles gewachsen ist. Diese besonderen Momente in einem Fotobuch von Popsa zu verewigen, erschien mir als die perfekte Möglichkeit, diese lebensverändernde Zeit festzuhalten – eine Erinnerung, die ich meiner Tochter eines Tages zeigen möchte.