Was sind deine Tipps für Anfänger, die schnell Fortschritte machen möchten?
Als Fotograf ist es vor allem wichtig, das Auge zu schulen. Man sollte lernen, Dinge anders zu sehen, eine Szene zu beobachten und selbst aus einfachen oder alltäglichen Motiven eine Geschichte oder eine Komposition zu entwickeln. Das kann man anfangs mit jeder Kamera üben, es muss nicht unbedingt eine Drohne sein. Wenn man ein gutes Gespür für Komposition und Storytelling entwickelt hat, kann man diese Prinzipien auf die Drohnenfotografie übertragen.
Wenn es um das eigentliche Fliegen geht, besteht die erste Aufgabe darin, die Steuerung der Drohne zu meistern. Man sollte viel Zeit damit verbringen, die Steuerung zu üben und sich mit den Bewegungen und Reaktionen der Drohne auf die eigenen Befehle vertraut zu machen. Zu Beginn sollte man sich eher auf das Fliegen als auf Fotos oder Videos konzentrieren, um Vertrauen in den Umgang mit der Drohne in verschiedenen Situationen zu gewinnen.
Sobald man sich mit der Drohne sicher fühlt, kann man kreativ werden. Eine gute Möglichkeit, sich dem Thema zu nähern, besteht darin, für die ersten kreativen Flüge offene, hindernisfreie Orte auszuwählen. Vor dem Flug sollte man sich damit beschäftigen, welche Aufnahmen man machen möchte – man kann sie skizzieren oder online nach Referenzfotos suchen. Wenn man vor dem Start einen Plan hat, bleibt man konzentrierter, verschwendet keine unnötige Akkulaufzeit und fliegt selbstbewusster, weil man genau weiß, was man aufnehmen möchte.