Insights
Die meistfotografierten Nationalparks der USA
Von Geysiren bis zu roten Felsbögen: Wir zeigen, welche US-Nationalparks Popsa-Reisende 2025 am häufigsten fotografiert haben und wie sie im Ranking abschneiden
27. Jan. 2026∙8 min


Insights
Von Geysiren bis zu roten Felsbögen: Wir zeigen, welche US-Nationalparks Popsa-Reisende 2025 am häufigsten fotografiert haben und wie sie im Ranking abschneiden
27. Jan. 2026∙8 min


Die Nationalparks der Vereinigten Staaten wirken, als wären sie für die Kamera gemacht. Sie reichen von gletschergeformten Gipfeln bis zu roten Wüstenlandschaften und nebelverhangenen Küstenwäldern – Szenerien, die man festhalten, teilen und drucken möchte. In einer ersten Analyse dieser Art hat unser Data-Science-Team Millionen Kundenfotos ausgewertet. So zeigen wir, welche Orte 2025 besonders häufig fotografiert wurden und welche Aussichtspunkte immer wiederkehren.
Im Vergleich zum Vorjahr bleibt die Spitze des Rankings bemerkenswert stabil. Der Grand Canyon, Yellowstone und Yosemite führen auch 2025 deutlich und zeigen, wie beständig die Anziehungskraft klassischer Sehnsuchtslandschaften ist – selbst wenn sich fotografische Vorlieben im Hintergrund langsam verändern. Während die bekannten Klassiker weiterhin dominieren, holen neue „Geheimtipps“ wie der Crater Lake spürbar auf. Viele Reisende suchen bewusst nach ruhigeren Alternativen – begünstigt durch die letzten Besuche vor Wegsperrungen und eine wachsende Abneigung gegenüber überfüllten Orten. Auch internationale Gäste verschieben die fotografische Landkarte: Das Death Valley hat sich zu einem vor allem bei Europäern beliebten Ziel entwickelt, während die Wüstenparks in Utah und Kalifornien inzwischen eine feste „Southwest-Route“ für Roadtrips aus dem Ausland bilden. Am anderen Ende des Spektrums bleiben die weiten Wildnisparks Alaskas fast unberührt von Kameras. Hier zeigt sich ein deutlicher Kontrast zwischen Parks, die für eindrucksvolle Momentaufnahmen stehen, und jenen, die wirklich abgelegen, rau und weitgehend ungesehen bleiben.
Mehr dazu, wie die Daten analysiert und die Fotoindex-Werte berechnet wurden, findest du in der Methodik am Ende dieses Artikels.
Grand Canyon National Park, Arizona. Foto: Unsplash
Fotoindex-Wert: 100
Kaum eine Landschaft lässt sich so eindrucksvoll fotografieren wie der Grand Canyon. Seine enorme Tiefe und die wechselnden Farben belohnen Geduld – besonders bei Sonnenauf- und -untergang, wenn Schatten neue Muster ins Gestein zeichnen. Hopi Point und Mather Point gehören zu den beliebtesten Aussichtspunkten. Vom Rand aus entstehen Kompositionen, die die gewaltige Geometrie der Schlucht sichtbar machen. Wolken und wechselnde Lichtstimmungen verändern die Atmosphäre spürbar – und machen jeden Besuch aufs Neue lohnend.
Yellowstone National Park, Wyoming. Foto: Unsplash
Fotoindex-Wert: 94
Der erste Nationalpark der Welt zählt bis heute zu den visuell eindrucksvollsten. Besonders häufig tauchen die intensiv gefärbten Thermalquellen – allen voran die Grand Prismatic Spring – in den Aufnahmen unserer Reisenden auf, ebenso die zuverlässig aufsteigenden Fontänen des Old Faithful. Viele zieht es außerdem ins Lamar Valley, wo Bisonsilhouetten und umherstreifende Wölfe der weiten, fast filmischen Landschaft Leben verleihen. Morgendlicher Dampf und tief stehende Sonne sorgen hier für besonders stimmungsvolle Bilder.
Yosemite National Park, Kalifornien. Foto: Unsplash
Fotoindex-Wert: 91
Yosemite steht für beeindruckende Dimensionen. Die steile Granitwand des El Capitan, der im Abendlicht leuchtende Half Dome und die Yosemite Falls zur Zeit der Schneeschmelze zählen zu den meistfotografierten Motiven des Landes. Der Blick vom Tunnel View gilt als ikonisch, während Glacier Point Panoramen eröffnet, die ganze Doppelseiten prägen. Von schneebestäubten Wintern bis zu goldenen Herbstwiesen sorgen die Jahreszeiten dafür, dass kein Besuch dem anderen gleicht.
Zion National Park, Utah. Foto: Unsplash
Fotoindex-Wert: 59
Zions gewaltige Canyonwände schaffen ein Gefühl von Nähe, wie es nur wenige andere Parks vermitteln. Der Virgin River, der sich durch The Narrows schlängelt, zählt zu den meistfotografierten Motiven der USA, während Angels Landing schwindelerregende Perspektiven von oben bietet. Weiches, von den Felswänden reflektiertes Licht macht selbst Aufnahmen zur Mittagszeit überraschend wirkungsvoll – besonders, wenn es darum geht, Struktur und Tiefe einzufangen.
Bryce Canyon National Park, Utah. Foto: Unsplash
Fotoindex-Wert: 51
Die Hoodoos des Bryce Canyon wirken fast unwirklich – genau das macht sie für Fotograf:innen so reizvoll. Beim Sonnenaufgang am treffend benannten Sunrise Point taucht das Amphitheater in warme Orange- und Rosatöne. Die sich wiederholenden Felsspitzen bilden natürliche Muster, die sowohl in weiten Landschaftsaufnahmen als auch in eng gesetzten Bildausschnitten besonders gut zur Geltung kommen.
Grand Teton National Park, Wyoming. Foto: Unsplash
Fotoindex-Wert: 37
Klare Linien und ausgeprägte Symmetrie prägen die Tetons. Die gezackten Gipfel steigen abrupt aus dem Tal empor und spiegeln sich bei Schwabacher Landing und Oxbow Bend im ruhigen Wasser. Der Sonnenaufgang ist hier besonders eindrucksvoll: Alpenglühen taucht die Bergkette in Roségold, während Nebel über dem Snake River liegt. Reduzierte Vordergründe und markante Horizonte machen diese Motive besonders druckstark.
Arches National Park, Utah. Foto: Unsplash
Fotoindex-Wert: 35
In Arches stehen natürliche Steinskulpturen im Mittelpunkt – allen voran der Delicate Arch. Aufnahmen vom Sonnenuntergang – oft mit den La Sal Mountains im Hintergrund – gehören zu den Favoriten unter Popsa-Reisenden. Auch Balanced Rock und die massiven Felswände eröffnen spielerische Kompositionen, die dazu einladen, die Hauptwege zu verlassen. Die skulpturalen Formen des Parks wirken besonders stark in klaren, grafischen Prints.
Glacier National Park, Montana. Foto: Unsplash
Fotoindex-Wert: 33
Oft als „Crown of the Continent“ bezeichnet, steht Glacier für alpine Dramatik. Türkisfarbene Seen wie Grinnell Lake und Swiftcurrent Lake ziehen besonders viel Aufmerksamkeit auf sich, während die Going-to-the-Sun Road zahlreiche Haltepunkte für perfekt gerahmte Bergpanoramen bietet. Im Spätsommer blühen Wildblumen, im Frühherbst leuchten die Lärchen goldgelb und das Licht wirkt klarer. Schneebedeckte Gipfel, die sich im stillen Wasser spiegeln, gehören zu den meistgespeicherten Motiven des Parks.
Death Valley National Park, Kalifornien. Foto: Unsplash
Fotoindex-Wert: 31
Extreme Landschaften prägen das Death Valley, und genau diese starken Kontraste ziehen Fotograf:innen an. Die Mesquite Flat Sand Dunes erscheinen immer wieder in den Aufnahmen – ihre wellenförmigen Strukturen fangen bei Sonnenauf- und -untergang lange Schatten ein. Die weiten Salzflächen des Badwater Basin stehen für eindrucksvolle Reduktion, während am Zabriskie Point geschichtete Badlands in Gold- und Bernsteintönen aufleuchten, wenn das Licht flach einfällt. Klare Himmel und nahezu vollständige Dunkelheit machen das Death Valley zudem zu einem der meistfotografierten Parks für Astrofotografie.
Sequoia National Park, Kalifornien. Foto: Unsplash
Fotoindex-Wert: 29
Zwischen den Riesenmammutbäumen gewinnt Größe eine neue Dimension. Der General Sherman Tree ist das meistfotografierte Motiv – oft von unten aufgenommen, um seine beeindruckende Höhe zu betonen. Entlang des Congress Trail fangen weite Waldszenen Lichtstrahlen ein, die durch die massiven Stämme fallen. Im Kings Canyon sorgen Granitwände und tiefe Täler für zusätzliche Vielfalt, während Schnee die Haine im Winter in stille, fast monochrome Traumlandschaften verwandelt.
Joshua Tree National Park, California. Foto: Unsplash
Fotoindex-Wert: 27
Die surreale Wüstenästhetik des Joshua Tree macht den Park sofort erkennbar. Verdrehte Yucca-Silhouetten, verstreute Felsblöcke und weite, offene Himmel prägen die Aufnahmen von Popsa-Reisenden – besonders zur goldenen Stunde. Keys View eröffnet weite Panoramen über das Coachella Valley, während Hidden Valley und Skull Rock zu spielerischeren Kompositionen einladen. Nach Einbruch der Dunkelheit wird Joshua Tree zum Hotspot für sternenklare Nachtaufnahmen. Bilder der Milchstraße gehören zu den am häufigsten gespeicherten und geteilten Motiven des Parks.
Rocky Mountain National Park, Colorado. Foto: Unsplash
Fotoindex-Wert: 25
Hochgebirgsdramatik prägt den Rocky Mountain National Park. Die Trail Ridge Road eröffnet weite Ausblicke oberhalb der Baumgrenze, während sich gezackte Gipfel bei Sonnenaufgang in der glatten Stille von Bear Lake und Dream Lake spiegeln. Schnelle Wetterwechsel sorgen dafür, dass der Himmel oft ebenso eindrucksvoll wirkt wie die Berge selbst. Wildtiere wie Wapitis, Elche und Dickhornschafe tauchen regelmäßig in den Bildern auf und verleihen ihnen Maßstab und Bewegung.
Great Smoky Mountains National Park, Tennessee/North Carolina. Foto: Unsplash
Fotoindex-Wert: 23
Der meistbesuchte Nationalpark der USA ist wenig überraschend auch einer der meistfotografierten. Blauschimmernde Bergketten staffeln sich in die Ferne – besonders vom Clingmans Dome und vom Newfound Gap aus. Morgennebel, der durch die bewaldeten Täler zieht, verleiht den Bildern eine weiche, fast malerische Anmutung, die viele Popsa-Reisende schätzen. Im Herbst setzen die dicht bewachsenen Laubwälder mit leuchtenden Farben einen weiteren fotografischen Höhepunkt.
Fotoindex-Wert: 20
Fotoindex-Wert: 19
Fotoindex-Wert: 18
Fotoindex-Wert: 18
Mount Rainier National Park, Washington. Foto: Unsplash
Fotoindex-Wert: 16
Fotoindex-Wert: 14
Fotoindex-Wert: 11
Fotoindex-Wert: 11
Fotoindex-Wert: 11
Fotoindex-Wert: 9
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Fotoindex-Wert: 8
Fotoindex-Wert: 7
Crater Lake National Park, Oregon. Foto: Pexels
Fotoindex-Wert: 6
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Fotoindex-Wert: 5
Fotoindex-Wert: 5
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Fotoindex-Wert: 4
White Sands National Park, New Mexico. Foto: Unsplash
Fotoindex-Wert: 4
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Fotoindex-Wert: 3
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Fotoindex-Wert: 2
Fotoindex-Wert: 2
Fotoindex-Wert: 2
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Lassen Volcanic National Park, Kalifornien. Foto: Pexels
Fotoindex-Wert: 2
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Fotoindex-Wert: 1
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Carlsbad Caverns National Park, New Mexico. Foto: Pexels
Fotoindex-Wert: 1
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Fotoindex-Wert: 1
Fotoindex-Wert: 1
Fotoindex-Wert: 1
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Dry Tortugas National Park, Florida. Foto: Pexels
Fotoindex-Wert: 0
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Um zu ermitteln, welche Nationalparks im Vereinigten Königreich am häufigsten fotografiert wurden, analysierte das Data-Science-Team von Popsa Millionen von Fotos, die Kund:innen 2025 hochgeladen haben. Anhand der Standortdaten identifizierten wir Aufnahmen innerhalb der Grenzen der britischen Nationalparks und ordneten sie nach ihrem Gesamtvolumen.
Jeder Park erhielt einen Fotoindex-Wert, der das relative Aufkommen an Fotos im Vergleich zu allen anderen Parks im Datensatz widerspiegelt. Anschließend wurden die Werte auf einer Skala von 0 bis 100 normalisiert, wobei der meistfotografierte Park als Referenz diente. So entsteht ein Ranking, das tatsächliches Reiseverhalten abbildet – und zeigt, wo Menschen nicht nur unterwegs sind, sondern besonders häufig zum Fotografieren innehalten.