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Die meistfotografierten Städte der USA

Von den Wolkenkratzern New Yorks bis zu den palmengesäumten Stränden von Miami: Hier erfährst du, welche US-Städte Popsa-Abenteurer:innen am häufigsten fotografieren – und für welche Orte sich frühes Aufstehen besonders lohnt

Bradley Grantham

7. Mai 20267 min

Die meistfotografierten Städte der USA
Die meistfotografierten Städte der USA

Von Georgina Groom-Rietschy

Von den lebhaften Straßen Lower Manhattans bis zu den roten Sandsteinfelsen Nevadas: Die enorme Größe der USA sorgt dafür, dass keine zwei Städte dasselbe Licht, denselben Charakter oder denselben Grund bieten, um zur Kamera zu greifen. Wir haben Millionen von Kundenfotos mithilfe eines fundierten, datenwissenschaftlichen Ansatzes analysiert, um herauszufinden, welche Städte 2025 am häufigsten fotografiert wurden.

New York City führt das Ranking an – dank seiner markanten Straßenszenen und seiner modernen Kulturlandschaft. Die weitere Liste hält einige Überraschungen bereit: In Bay Lake entstehen fotowürdige Familienerinnerungen in Disney World, während Houston mit seinem Space Center viele Besucher:innen anzieht. Hier erfährst du, welche Städte in den USA am häufigsten fotografiert wurden.

Mehr dazu, wie die Daten analysiert und die Fotoindex-Werte berechnet wurden, findest du in der Methodik am Ende dieses Artikels.

Foto: Unsplash

1. New York City, New York

Fotoindex-Wert: 100

Die großen Wahrzeichen halten natürlich, was sie versprechen: der Times Square (am besten nachts mit Blick auf die 7th Avenue hinunter), die Brooklyn Bridge (komm zum Sonnenaufgang, wenn Manhattan in Rosa- und Orangetönen getaucht ist) und der Central Park (Bethesda Terrace kennst du bestimmt aus einem deiner Lieblingsfilme). Doch wer die üblichen Touristenrouten verlässt, wird mit besonders starken Bildkompositionen belohnt.

Geh zur Manhattan Bridge, um einen spektakulären Blick auf Downtown zu bekommen, oder mach dich auf den Weg zum Old Pier 1 in Brooklyn, wo Lower Manhattan eindrucksvoll vor dem Hudson River liegt. Den Sonnenuntergang kannst du vom Empire State Building aus einfangen. Oder du suchst den Once Upon a Time in America-Fotospot auf, von dem aus das Empire State Building perfekt von der Manhattan Bridge gerahmt wird. Auch DUMBO, das angesagte Viertel am Wasser in Brooklyn (Down Under the Manhattan Bridge Overpass), ist ein Highlight. Von der Water Street aus bekommst du ein ikonisches Motiv mit der Brooklyn Bridge im Hintergrund. In Lower Manhattan säumen schöne Ladenfronten und Gebäude mit eisernen Feuerleitern die Broome Street und die Stone Street. Geh nicht, ohne über die High Line zu spazieren, einer ehemaligen Bahntrasse, die heute ein Park ist. Und nimm dir Zeit für die Brooklyn Heights Promenade mit ihrem weiten Blick über den Fluss auf die Skyline

Foto: Pexels

2. Los Angeles, Kalifornien

Fotoindex-Wert: 91

An der Westküste erwartet dich eine Landschaft aus blauem Himmel, palmengesäumten Stränden und Canyon-Kämmen. Das Hollywood Sign fotografierst du am besten morgens vom Lake Hollywood Park aus, bevor der Dunst gegen Mittag die Buchstaben verschluckt. Auch die Street Art und Wandmalereien am Venice Beach Boardwalk kommen früh am Tag am besten zur Geltung, bevor die Menschenmassen eintreffen. Der Santa Monica Pier, das Ende der Route 66 und der Rodeo Drive gehören für Erstbesucher:innen dazu. Wer gerne wandert, wird im Runyon Canyon Park mit einem Blick über die ganze Stadt belohnt. Anderswo begeistert das Bradbury Building in Downtown mit seinem kunstvollen viktorianischen Atrium. Und die Angels Flight Railway – die kürzeste Bahn der Welt – lohnt sich für die Fahrt hinauf zum Bunker Hill, besonders nachts, wenn Downtown hinter dir glitzert.

Foto: Unsplash

3. Las Vegas, Nevada

Fotoindex-Wert: 90

Man könnte Las Vegas leicht auf Neonlichter, spontane Hochzeiten und Elvis-Imitatoren reduzieren. Dabei grenzt die Stadt direkt an die Mojave-Wüste – eine dramatische Felslandschaft, die viele Besucher:innen nie zu sehen bekommen. Beginne früh am Morgen mit dem Klassiker unter dem Welcome to Fabulous Las Vegas Sign. Danach bist du in nur 20 Minuten außerhalb der Stadt im Red Rock Canyon, wo Sandsteinformationen aus dem frühen Jura in kräftigen Rost- und Bernsteintönen aus den Wüstentälern aufragen.

Trotzdem zeigt sich ein großer Teil von Vegas erst nach Einbruch der Dunkelheit von seiner besten Seite. Den Strip fotografierst du besonders gut zur goldenen Stunde, mit Blick nach Süden vom Ende des Stratospheres aus. Auch das Neon Museum – ein Spielplatz aus mehr als 200 ausrangierten Leuchtschildern – lohnt sich nach Sonnenuntergang, vor allem wegen des pinkfarbenen Leuchtschilds des Moulin Rouge Hotels, das von Betty Willis entworfen wurde. Runde deine Fototour an den Bellagio Fountains ab, einem kostenlosen Schauspiel aus choreografiertem Wasser und Licht, das immer Eindruck macht.

Foto: Unsplash

4. Bay Lake, Florida

Fotoindex-Wert: 90

Bay Lake ist vielleicht nicht der erste Ort, den man auf Platz vier der meistfotografierten Städte der USA erwarten würde. Wirklich überraschend ist es aber nicht, wenn man weiß, dass hier der meistbesuchte Freizeitpark der Welt liegt. Walt Disney World ist für Millionen Menschen eine Reise, die sie einmal im Leben unternehmen möchten. Umso wichtiger ist es, zu wissen, wohin du deine Kamera richtest. Im Magic Kingdom ist Cinderella Castle das unangefochtene Hauptmotiv. Komm direkt zum Rope Drop, also zur Parköffnung, und du hast die Main Street fast für dich allein. Der Schlossvorplatz gehört zu den beliebtesten Orten für Heiratsanträge in Florida und ist ein Magnet für Familienfotos. Gehst du nachts zur Brücke zwischen Tomorrowland und dem Schloss, bekommst du einen freien Blick auf das Feuerwerk.

Außerhalb des Resorts liegt Celebration, eine von Disney entworfene Kleinstadt im Bilderbuchstil, geprägt von pastellfarbenen Fassaden und hohen Palmen. Der Lake Eola Park im nahe gelegenen Orlando ist eine angenehme Abwechslung – mit Schwänen am Wasser und Sonnenuntergängen, die sich wirklich lohnen, fotografiert zu werden.

Foto: Pexels

5. Chicago, Illinois

Fotoindex-Wert: 89

Chicago hat etwas ausgesprochen Anziehendes: die Aussicht auf den See, dazu eine lebendige Kulturszene mit spannenden Restaurants, Museen und Boutiquen. Die spiegelnde Skulptur Cloud Gate des britischen Künstlers Anish Kapoor im Millennium Park ist ein besonders starkes Motiv, weil sie die Skyline verzerrt widerspiegelt. Das nahe gelegene Chicago Cultural Center ist für seine beeindruckenden Buntglaskuppeln bekannt. Für Aussichten von oben bietet sich die Glasplattform im Skydeck des Willis Tower an. Oder du gehst zu 360 Chicago, wo sich der Blick weit über den Lake Michigan öffnet. Für das ultimative Skyline-Foto führt der Weg zum Adler Planetarium, wo die Stadt hinter dem Wasser aufragt.

Eine Architektur-Bootstour auf dem Chicago River zeigt die Stadt als einen Canyon aus Kalkstein und Glas. Hast du wenig Zeit, bietet die DuSable Bridge ähnlich schöne, gerahmte Ausblicke. Spaziere nach Einbruch der Dunkelheit zur State Street, um die rote Neon-Marquise des Chicago Theatre zu fotografieren. Danach lohnt sich ein Abstecher zu den Wandmalereien in Pilsen oder zu Sonnenuntergangsszenen am North Avenue Beach und am Navy Pier.

Foto: Unsplash

6. San Francisco, Kalifornien

Fotoindex-Wert: 88

Alle wollen dieses eine Foto der Golden Gate Bridge im Nebel. Was viele nicht wissen: Den besten Blickwinkel hast du von Battery Spencer in den Marin Headlands, wenn die Stadt im frühen Morgenlicht dahinter aufsteigt. Die Painted Ladies, die Reihe viktorianischer Häuser am Alamo Square, fotografierst du am besten vom oberen Ende des Parks aus, mit der Skyline von Downtown hinter ihren farbigen Fassaden. Geh in der Dämmerung zu Twin Peaks, um zu sehen, wie unten die Lichter der Stadt angehen, oder nimm die Fähre nach Sausalito, um die Skyline vom Wasser aus einzufangen. Die mit Laternen geschmückte Grant Avenue in Chinatown solltest du nicht verpassen – und ein Stopp bei Golden Gate Bakery für die cremigen Custard Tarts lohnt sich ebenfalls. Für eine landschaftlichere Route folgt der sechs Kilometer lange Lands End Trail den Klippen durch Zypressen, vorbei am Mile Rock Lighthouse und mit Blick auf den Pazifik.

Foto: Unsplash

7. Miami, Florida

Fotoindex-Wert: 87

Miami ist bekannt für seine moderne Kreativszene und seine freiheitsliebende Haltung. Beginne bei den Wynwood Walls, einer Open-Air-Galerie über sechs Blocks mit großformatigen Wandbildern internationaler Künstler:innen wie Shepard Fairey, Lady Pink und dem lokalen Favoriten Atomik. In Little Havana bringt die Calle Ocho Ecken, Kanten und Atmosphäre mit, dazu kubanische Street Art und auffällige Ladenfronten. Am South Beach stehen die farbenfrohen Lifeguard Towers wie Installationen im Sand. Zu den bekannten Motiven gehören der Sternen-und-Streifen-Turm an der 13th Street und der leuchtend pinke Turm an der 17th Street. Verpass auch das Vizcaya Museum and Gardens nicht, ein Anwesen im Stil der italienischen Renaissance aus dem Jahr 1916, mit gepflegten Rasenflächen, Brunnen und hin und wieder einem frei umherlaufenden Pfau. Bleib am Ocean Drive in South Beach und mach das elegante Setai Hotel zu deiner Basis – wegen seiner panasiatischen Küche und seines Pools, der wie für Postkarten gemacht ist.

Foto: Pexels

8. San Diego, Kalifornien

Fotoindex-Wert: 87

Sonnenhelle Klippen, türkisfarbene Buchten und eine entspannte Energie zeichnen San Diego unter den US-Städten aus. Ein guter Anfang ist der Balboa Park, wo dich auf rund 485 Hektar Architektur im Spanish-Colonial-Revival-Stil, botanische Gärten und Seerosenteiche erwarten. Weiter nördlich liegt La Jolla Cove, wo Seelöwen und Robben auf den Felsen unter dramatischen Sandsteinklippen in der Sonne liegen. Danach geht es weiter zum Torrey Pines State Natural Reserve, wo verdrehte Kiefern über dem Pazifik an den Klippen hängen. Die USS Midway dominiert den Embarcadero. Zusammen mit der Skyline von Downtown, die sich in der Bucht spiegelt, entsteht hier zur goldenen Stunde ein beeindruckendes Motiv. Wer gutes Essen liebt, sollte nach Little Italy fahren. Lichterketten über den Plätzen, bunte Wandmalereien und der Duft frischer Pasta aus offenen Küchen machen die India Street zu einer der fotogensten und leckersten Gegenden der Stadt. Die handgemachte Pasta bei Ciccia Osteria ist besonders beliebt – bestell unbedingt die Spaghetti Pomodoro.

Foto: Unsplash

9. Washington, D.C.

Fotoindex-Wert: 87

Nur wenige US-Städte können es mit Washington, D.C. aufnehmen – und das aus gutem Grund. Die Stadt steht für die politische Macht und die Geschichte der USA. Komm zum Sonnenaufgang zum Lincoln Memorial, wenn der Reflecting Pool das Washington Monument vollkommen ruhig spiegelt. Es sind dieselben Stufen, auf denen Martin Luther King Jr. seine prägende Rede hielt. Das Capitol Building verankert die andere Seite der National Mall, während sich das Tidal Basin im Frühling in ein Dach aus Kirschblüten verwandelt und das Jefferson Memorial in Rosa umrahmt. Plane Zeit für die Library of Congress ein. Ihre prachtvolle Great Hall ist kostenlos zugänglich und gilt mit weißem Marmor, Mosaikböden und Buntglasdecke als einer der schönsten Innenräume des Landes. Für etwas lokale Kultur besuch Ben’s Chili Bowl in der U Street, eine Institution in Washington seit 1958. Danach kannst du dich in eine Nische im Off the Record im Hay-Adams Hotel setzen, einem langjährigen Lieblingsort von Journalist:innen im Schatten des Weißen Hauses.

Foto: Pexels

10. Houston, Texas

Fotoindex-Wert: 86

Die viertgrößte Stadt der USA ist eine weitläufige, multikulturelle Metropole. Ihre Skyline fotografierst du am besten zur goldenen Stunde vom Buffalo Bayou Park aus, wo sie sich im darunter liegenden ruhigen Wasser spiegelt. Dass das Johnson Space Center in Houston das bekannteste Wahrzeichen der Stadt ist, ist kein Geheimnis. Das offizielle Besucherzentrum der NASA lädt dazu ein, unter einer Saturn-V-Rakete zu stehen und einen Blick in den originalen Mission-Control-Raum zu werfen, von dem aus die erste Mondlandung begleitet wurde. Montrose ist Houstons vielseitigstes Viertel, geprägt von Wandmalereien, unabhängigen Galerien und einigen der besten Restaurants in Texas. Nimm dir außerdem einen Nachmittag für das Museum of Fine Arts, wo ein lichtdurchfluteter Pavillon ein starkes Motiv bietet und ein ruhiger Dachbereich zum Durchatmen einlädt.

Methodik

Um die meistfotografierten Städte der USA zu ermitteln, hat Popsas Data-Science-Team Millionen von Fotos ausgewertet, die Kund:innen im Jahr 2025 hochgeladen haben. Anhand der Standortdaten haben wir Bilder identifiziert, die innerhalb der Grenzen US-amerikanischer Städte aufgenommen wurden, und sie nach ihrem Gesamtvolumen sortiert.

Jede Stadt erhielt einen Fotoindex-Wert, der den relativen Anteil an den Bildern im Datensatz widerspiegelt. Die Werte wurden auf einer Skala von 0 bis 100 normalisiert, wobei die meistfotografierte Stadt als Referenz diente. So entsteht ein Ranking, das tatsächliches Reiseverhalten abbildet – und zeigt, wo Menschen nicht nur unterwegs sind, sondern auch besonders gern ihre Erinnerungen festhalten.

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Dank Popsas praktischer Gesichtserkennung und unseren Intelligenten Alben kannst du Erinnerungen jetzt noch schneller wiederfinden.

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